Über uns

Der Hilfsverein St. Ansgar e.V. ist ein von Gabriele Scheel zusammen mit Pastor Alfons Rohtert und anderen engagierten Menschen 1992 gegründeter Verein.

Er wurde und wird gebraucht, um neuen sozialen Aktivitäten zu Gunsten Bedürftiger und Suchtkranker die organisatorische Grundlage zu geben. Da die Gründerin die Kontinuität der Hilfe für Bedürftige sichern wollte, wurden sehr bald Ordensgemeinschaften strukturell in die Mitarbeit eingebunden.

Vorsitzender des Hilfsvereins ist  nach dem Tode der Gründer Dominikanerpater Dr. Karl Meyer, erste Stellvertreterin war Schwester Barbara Hellmann von den Schwestern der hl. Elisabeth und ist seit 2014 Franziskanerpater Ronald Wessel. 

Das zentrale Projekt des Vereins wurde die Alimaus.

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Was ist die Alimaus? Aufenthaltsraum und Essensausgabe für mittelose Menschen – zum einen. Doch die Alimaus ist viel mehr …

Seit 1999 steht am Nobistor 42 ein rotes finnisches Blockhaus. Das Grasdach, das warme Holz und die Fensterläden versprechen schon von außen Gemütlichkeit. Innen hat das Haus einen Speiseraum mit 60 Plätzen. Bequeme Stühle laden zum Anlehnen und Ausruhen ein. Auf den Tischen stehen immer frische Blumen. Der Kachelofen sorgt im Winter für wohlige Wärme. Zum Speiseraum gehören natürlich Küche, Lagerraum und Toiletten. Wichtiger als die Räume sind die Menschen.

Die Alimaus: Das sind Menschen mit Herz, Verstand und etwas Zeit.

Mehr als 200 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen und mehreren christlichen Konfessionen sowie Mitglieder von Ordensgemeinschaften waren von Anfang an dabei: Schwestern von der hl. Elisabeth von Reinbek, Marienschwestern von Belm, Dominikaner, Franziskaner.

Seele und Rückgrat der Alimaus waren von 2000 - 2016 die Thuiner Franziskanerinnen Sr. Gerharda, Sr. Borromäa, Sr. Henrike, Sr. Maria Theresia, Sr. Egberta und Sr. Clemensa. Sie waren Tag für Tag im Hause und für alle da.

Aus dem Kreis unserer Gäste sind einige zu Mitarbeitern geworden.

Schülerinnen und Schüler mehrerer Hamburger Gymnasien kommen gern zu uns für ihr soziales Praktikum – und einige helfen später auch in ihrer Freizeit.

Ohne die Unterstützung aller dieser Helferinnen und Helfer gäbe es die Alimaus nicht. Unsere Gäste bekommen nicht nur zu essen, sondern sie kommen auch zu uns mit ihren Sorgen und Nöten. Wenn wir nicht selber helfen können, versuchen wir, Hilfe zu vermitteln. Wir bieten Beratung in Behördenfragen an und begleiten auch dorthin, wenn es erwünscht ist.

Auch kulturelle Angebote und Gottesdienste gehören zum Angebot. So möchten wir in unseren Gästen Hoffnung wecken und ihnen nach Kräften beistehen.

Holger Triebel hat als Leiter den Übergang von der Zeit der Schwestern zur Gegenwart mitgestaltet. Seit März 2017 wird die Alimaus von Frau Christiane Hartkopf geleitet.

Von Montag bis Freitag bieten wir von 10.15 - 12.00 Uhr ein Frühstück an,
von 15.30 - 18.00 Uhr eine reichhaltige warme Mahlzeit.
Jeden Sonnabend öffnen wir den Gästen unsere Tür von 13.00 - 15.00 Uhr für die warme Mahlzeit.
Am Sonntag ist Ruhetag. 
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Während der Wintermonate ist ab 19 Uhr Zeit der Begegnung. Dann wird gelesen und gespielt, unsere Gäste können sich ausruhen, sie können miteinander und mit uns ins Gespräch kommen, und es gibt auch immer wieder kulturelle Angebote und Informations- und Beratungsabende zu den Themen, die den Alltag und die Probleme unserer Gäste betreffen.