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300 warme Jacken und 120 Hemden für die „Alimaus“

Quelle: EMS-Zeitung, Kreis Emsland, www.ez-net.de
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KREIS EMSLAND                                                                           15.02.2010
Anny Bösker und ihr Team unterstützen mit Hilfslieferungen die Arbeit der Thuiner Franziskanerinnen in Hamburg

el Hamburg/Thuine.
Frierend und vor Kälte zitternd, stehen viele Gäste, so werden Bedürftige bezeichnet, vor der „Alimaus“ in Hamburg. Sie warten auf eine warme Mahlzeit und vielleicht auf warme Winterkleidung.

Da kommt an diesem Tag ein Hilfstransport aus dem Emsland genau richtig. Anny Bösker aus Thuine und ihr Team haben in den vergangenen Wochen wieder fleißig gesammelt und reisen mit mehren Bullis zur „Alimaus“, die von Thuiner Franziskanerinnen geführt wird.


Höchst willkommen waren die Hilfsgüter aus dem Emsland, die von Schwester M. Henrike, Anny Bösker, Schwester M. Clemensa, Josef Bösker, Reinhard Arnken und Schwester M. Borromäa (von links) an der „Alimaus“ ausgepackt werden. Foto: privat

Angesichts der winterlichen Temperaturen ist die Ladung höchst willkommen. 300 gefütterte Winterjacken und 120 warme Hemden hat die Maschinenfabrik Krone in Spelle gespendet. „Ich danke an dieser Stelle ganz besonders Bernard Krone und seiner Frau Saskia, die unsere Aktion seit vielen Jahren tatkräftig unterstützen“, kann sich Anny Bösker angesichts dieses Spendenumfangs eine kleine Träne der Rührung nicht verkneifen.

Dank gilt aber ebenso Manfred und Bärbel Bossat, Inhaber des Edeka-Marktes in Thuine, die ebenfalls seit vielen Jahren als Spender und Begleiter immer wieder dabei sind. In diesem Jahr wurden zahlreiche Tüten mit Hygieneartikeln gepackt. Finanziell unterstützte die VGH-Vertretung Thomas Bertling in Freren die jüngste Alimaus-Aktion.

Aber auch viele private Spender sind immer wieder gerne bereit, die Hilfslieferung für die Alimaus zu fördern, betonen Anny und Josef Bösker. Insgesamt konnten in den letzten acht Jahren 20 Hilfsgütertransporte in Richtung Hamburg durchgeführt werden.

Der Hilfsverein „Alimaus“, der viele Jahre maßgeblich von der aus Spelle stammenden Ordensfrau Schwester M. Gerharda Rekers betrieben worden ist, kümmert sich in erster Linie um Bedürftige und Nichtsesshafte. Täglich werden dort etwa 500 Gäste mit Frühstück und Mittagessen versorgt.

Anny Bösker: „Ich hatte in meinem Leben schon viel Glück. Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, davon etwas zurückzugeben an Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“ Für sie persönlich sei besonders wichtig, dass jede auch noch so kleine Sach- und Geldspende direkt in der Alimaus ankommt. „Dafür stehe ich auch ganz persönlich“, unterstreicht die engagierte Thuinerin.

Die nächste Fahrt ist im April/Mai des Jahres geplant.

Informationen:
Anny Bösker, Thuine:
Tel. 0 59 02/54 95
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