Der Kältebus fährt

 

Der Kältebus ist erfolgreich auf Hamburgs Straßen unterwegs - eine Zusammenfassung der Medienberichte dazu:

http://www.taz.de/!5561043/

https://fink.hamburg/2019/01/neuer-kaeltebus-in-hamburg-untewegs/

https://www.mopo.de/hamburg/premiere-fuer-kaeltebus-dieses-rote-auto-hilft-obdachlosen-31844544

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article186617318/Hilfe-fuer-Wohnungslose-Erstmals-Kaeltebus-fuer-Hamburger-Obdachlose.html?fbclid=IwAR35bC8EDa45MDgdr9gz2KgLOJOEudKt5XoF57bccwcseWD-l1ztL4W1lQo

https://www.hinzundkunzt.de/kaeltebus-rollt-durch-die-nacht/

https://www.zeit.de/hamburg/2018-12/elbvertiefung-19-12-2018

https://www.kirche-hamburg.de/nachrichten/details/erster-kaeltebus-in-hamburg-unterwegs.html

https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/erstmals-kaeltebus-mit-rufbereitschaft/

NDR mit Video:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Kaeltebus-fuer-Obdachlose-in-Hamburg-startet,kaeltebus104.html

Kältebus im NDR Radio auf 90,3:

https://www.ndr.de/903/Es-wird-keine-festen-Haltepunkte-geben,audio472634.html

 

Artikel in der KNA vom Fr, 04.01.2019, 14:39:

Kältebus der "Alimaus" startet Betreuung von Obdachlosen 

Hamburg (KNA) Der geplante Kältebus der "Alimaus" für Obdachlose in Hamburg geht an den Start. Ab diesem Samstagabend soll das neue Gefährt einsatzbereit sein, teilte die katholische Sozialeinrichtung am Freitag auf Anfrage mit. Dann werde ein erstes Team die auf der Straße lebenden Männer und Frauen mit warmer Kleidung, Schlafsäcken und Isomatten versorgen. Auf Wunsch könne der Bus Obdachlose auch in eine der Notunterkünfte bringen. Mit der Aktion reagiert die "Alimaus" auf den Tod von bereits vier Obdachlosen auf Hamburgs Straßen in diesem Winter.

Der Bus soll täglich zwischen 19.00 und 24.00 Uhr vor allem in der Innenstadt und in Altona unterwegs sein. Über die Telefonnummer 0151/65 68 33 68 könnten Bürger zwischen 19.00 und 24.00 Uhr Obdachlose melden, die vielleicht gefährdet sind. Die Nummer sei auch großflächig auf dem Bus zu sehen, so die Leiterin des Hilfsvereins, Christiane Hartkopf.

Die vier verstorbenen Obdachlosen waren zwischen Ende Oktober und Ende November entdeckt worden. Mindestens eines der Opfer war an einer Unterkühlung gestorben, wie eine Obduktion ergab. Als Reaktion auf die Funde hatte das Straßenmagazin "Hinz&Kunzt" die Einrichtung eines städtischen Kältebusses gefordert.

Die Stadt Hamburg verweist auf ihr Winternotprogramm. Vom 1. November bis 31. März stellt sie laut Sozialbehörde für obdachlose Frauen und Männer 804 zusätzliche Schlafplätze in Gemeinschaftsunterkünften als Schutz vor Erfrierung in frostigen Nächten zur Verfügung. Darüber hinaus ist in der Hansestadt bereits seit 1996 ein Mitternachtsbus der Diakonie unterwegs. Er versorgt derzeit über 100 Obdachlose pro Nacht mit warmen Getränken, Essen und Decken. Anders als der Kältebus der "Alimaus" bringt er die Straßenbewohner aber nicht in die sozialen Einrichtungen.

Laut einer aktuellen Befragung leben rund 2.000 Obdachlose auf Hamburgs Straßen. Im Jahr 2009 waren es nur halb so viele.