Herzlich Willkommen – bei uns in der Alimaus am Nobistor in Hamburg.

Herzlich Willkommen.

Damit ist schon das Wesentliche über uns gesagt.

Wir sind eine Einrichtung für Menschen aus dem Armutsmilieu. Die Alimaus ist als ein Ort entstanden, wo sie Unterstützung bekommen und es gerade für unserer Gäste aus der Armutsbevölkerung schön sein soll.

Sie ist ein Ort, wo jede und jeder Würde erfährt.

Bislang sind wir, Gott sei Dank, recht gut durch diese turbulenten Zeiten gekommen, auch wenn es oft bis an die Grenze der Belastbarkeit oder darüber hinaus ging.

Wir freuen uns, dass wir trotz aller Einschränkungen durch Corona täglich zwischen 120 und 140 warme Mahlzeiten plus Sandwiches, Masken usw. an unsere Gäste ausgeben können. Unsere große Eingangstür erweist sich nun in wörtlichen Sinn als „Offene Tür“ durch die die Ausgabe erlaubt ist.

Ebenso können wir einmal in der Woche durch ein Fenster in der Alimaus Kleidung weitergeben. Das passiert in Anschluss an die Essensausgabe. Weiterhin haben mehr als 100 Gäste bei uns eine Postadresse, bieten wir in Nobis Bene Duschen und medizinische Versorgung an und wir unterstützen Bedürftige durch Gespräche und im Umgang mit Behörden.

Dankbar sind wir, dass unserer Krankenschwester Claudia Fischer gemeinsam mit Dr. Uwe Desaga für alle Angestellten alle zwei Tage und für Freiwillige jeweils an ihrem Einsatztag Schnelltests durchführt. Die hohen Kosten dafür trägt der Freundeskreis durch Spenden.

So können wir sowohl unserer Sogfaltspflicht den Mitarbeitenden gegenüber nachkommen als auch bislang verhindern, dass wir ein Hotspot werden. Das ist wichtig, denn in so einem Fall müssten wir die Essensausgabe schließen und mehr als 120 Bedürftige bekämen für die Zeit der Quarantäne kein Essen. Bisher wurde zweimal ein Mitarbeiter positiv getestet und es gab lediglich eine begrenzte Quarantäne.

Gott sei Dank bekommen wir ausreichend Lebensmittel und haben genügend Ehrenamtliche.

Kleiderspenden können wir nur sehr grenzt annehmen und dann auch nur nach Absprache, da alle Lagerkapazitäten in allen Hamburger Einrichtungen ausgelastet sind.

Für die Küchenleitung konnten wir den gelernten Koch, Sascha Westphalen, einstellen. Er ersetzt Andreas Fecht. Im Büro arbeitet jetzt Julia Keyser (10 Stunden).

Die Stelle der neuen Leitung haben wir -wie schon im Januar geplant- ausgeschrieben. Eine leitende MitarbeiterIn der Caritas und Stefan Karrenbauer von Hinz&Kunzt werden uns bei den Bewerbungsgesprächen zur Seite stehen.

Wir hoffen sobald wie möglich zum Regelbetrieb zurückkehren zu können. Das wird wohl nur Schritt für Schritt möglich sei, entsprechend der staatlichen Vorgaben.

Danke allen für ihr Gebet und die vielfältige Unterstützung.

Mit allen, die in der Alimaus tätig sind, grüße ich Sie herzlich.

Kuno Kohn, Leiter der Alimaus

 

 

Im Folgenden finden Sie unsere Web-Seite, wie sie vor Corona ins Netz gestellt wurde, ergänzt mit aktuellen Daten und Hinweisen.

Bei uns sind alle eingeladen, mitzuarbeiten, die im Geist der Liebe und des Respektes für andere da sein möchten. Unsere Grundlage bleibt der Lebensstil des Zimmermanns von Nazaret, von Jesus. Die Geschichte von den fünf Broten und den zwei Fischen spricht von unserer Erfahrung und von dem, auf das wir hoffen.

 

In der Kirchenzeitung des Erzbistums habe ich eine Reihe von Texten zum Thema Kreuz veröffentlicht. Denn die Gründerin, Gabriele Scheel, sagte, als sie ein Kreuz geschenkt bekam: „Um dieses Kreuz herum bauen wir ein schönes Haus für die Armen.“

Heute erinnert uns dieses Kreuz als Gründungsurkunde an die Anfänge der Alimaus.